Streamserver für Radiobetreiber. Ihr Internetradio weltweit online!
my onlinestream
 
 
 

FAQ - Häufig gestellte Fragen - Seite 2 von 3

III. Der Empfänger bemerkt Unterbrechungen beim Empfang des Radioprogramms

Hier muss besonders darauf geachtet werden, ob es sich um eine tatsächliche Unterbrechung des Datenempfangs handelt, oder lediglich der Sender den Stream unkorrekt mit Lücken überträgt (siehe auch: Der Rechner, auf dem der Stream erzeugt wird, muss über ausreichende freie Ressourcen verfügen.)

Eine tatsächliche Unterbrechung des Streams ist recht einfach zu entdecken. Der Puffer wurde geleert (durch Abspielen) und es werden keine neuen Daten, um den Puffer wieder zu füllen, empfangen. Die meisten Player zeigen dies in Form eines Hinweis an, dass der Puffer gerade wieder gefüllt wird (prozentuale Fortschrittsanzeige).

Die Ursache hierfür kann zwei Gründe haben:

1. Der Sender sendet die Streamdaten nicht schnell genug, dass diese vom Server an den Empfänger schnell genug weitergegeben werden können. Dies wäre der Fall, wenn zum Beispiel der Radiobetreiber mit 96 Kilobot pro Sekunde sein Programm veröffentlichen möchte, aber lediglich selbst über eine ISDN Leitung mit 64 Kilobit pro Sekunde verfügt. Es erklärt sich fast von selbst, dass in diesem Fall einfach 32 Kilobit Bandbreite der ISDN Datenleitung fehlen um tatsächlich alle Daten in der geforderten Geschwindigkeit, nämlich 96 Kilobit pro Sekunde, zu übertragen.
2. Die Internetverbindung ist instabil oder fällt teilweise aus. Ist dies der Fall, können die Daten nicht ohne Verzug an oder vom Server gesendet werden. Es kommt zu Ausfällen beim Radioprogramm.

IV. Der Radiobetreiber (Sender) sendet und empfängt den Stream zur Kontrolle.

Unter bestimmten Umständen ist das Senden und gleichzeitige Empfangen des eigenen Streams sicherlich sehr sinnvoll. Nämlich um eine Testsendung durchzuführen und selbst zur Kontrolle das Programm in Form eines potentiellen Hörers zu empfangen.

Da aber der Großteil aller Sender sicherlich nur über eine DSL  Leitung (Standart) verfügt, welche einen Downstream von 768 Kilobit und einen Upstream von 128 Kilobit besitzt, verursacht dieses Verfahren ein Problem:

Nicht nur, dass bei leistungsschwachen Rechnern die Abtastung der Musik und die Erzeugung des Streams gestört werden kann, wird auch der Upstream im vollen Umfang ausgelastet. Denn der Player sendet ebenso wieder Daten um anzuzeigen, dass dieser bereit ist, neue Daten für den Puffer abzuholen. Somit stehen keine freien Ressourcen mehr zu Verfügung.

Unter bestimmten Situationen können nun beim Empfänger immer wieder Aussetzer beim Empfang des Programms auftreten, da die Daten nicht schnell genug vom Sender an den Server gesendet wurden, weil der Upstream kurzzeitig mit Daten des Players belastet wurde.

Grundsätzlich sollte man also auf den Wiederempfang verzichten auch dann, wenn es noch so schön ist, seine eigene Radiosendung noch einmal zu hören.

Der Wiederempfang einer Sendung ist somit zur Zeit nur denjenigen vorbehalten, die über eine ordentliche Bandbreite verfügen, zum Beispiel mindestens eine 1 Megabit Leitung oder größer und einen Computer verwenden, der alle Anwendungen auch problemlos annähernd zeitgleich ausführen kann. Oder man streamt nur mit kleinen Streamgrößen und hofft darauf, dass der Upstream ausreicht, zeitgerecht die Streamdaten an den Server zu senden.

Abhilfe: Verzichten Sie auf den Wiederempfang eines Streams oder streamen Sie nur mit kleinen Streamgrößen, wenn auf den Wiederempfang des Streams nicht verzichtet werden kann. Beenden Sie alle unnötigen Programme, die im Hintergrund automatisch Internetverbindungen herstellen und ggf. Ihren Upstream mit dem Versenden von Daten zusätzlich belastet.